Taifun «Tino» wütete in Philippinen
- haeberlin5
- 18. Dez.
- 1 Min. Lesezeit
Am 3. November wütete der Taifun «Tino» über den Philippinen. Kaum haben sich die Menschen vom schweren Erdbeben im Oktober erholt, sehen sie sich erneut katastrophalen Naturgewalten ausgesetzt.
Etwa einen Monat nach dem verheerenden Taifun Tino stehen viele Regionen der Philippinen weiterhin vor grossen Herausforderungen. Der Sturm hatte Anfang November mit Windspitzen von über 180 km/h Teile der Visayas, darunter Eastern Samar, Leyte und Cebu verwüstet. Zahlreiche Häuser wurden zerstört, Strom- und Wassersysteme beschädigt und Gemeinden grossflächig überflutet.
Mindestens 114 Menschen kamen ums Leben, über 127 gelten noch als vermisst. Insgesamt waren rund 2 Millionen Menschen betroffen, Hunderttausende mussten zeitweise in Evakuationszentren untergebracht werden.
Auch die Landwirtschaft wurde schwer getroffen: Ernten im Wert von mehr als 555 Millionen Pesos wurden zerstört. Die Regierung rief den nationalen Notstand aus. Trotz Fortschritten bei Reparaturen leben viele Familien weiterhin in provisorischen Unterkünften. In einigen Regionen erschweren beschädigte Infrastruktur und überflutete Böden die Rückkehr zur Normalität. Der Wiederaufbau dürfte noch Monate dauern.
Über unsere lokalen Partner helfen wir mit finanziellen Mitteln.




Kommentare