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Verschollener orientiert sich am Heli

Etwa 1,5 Flugstunden östlich von Palu betreuen wir ein Team und die Stammesleute der Saluan. Vor ein paar Monaten verschwand dort ein Mann aus Angst vor medizinischen Geräten in den Urwald und ward nicht mehr gesehen.

 

Er rannte tagelang wie in Trance durch den Dschungel und hatte, als er wieder zu sich kam, völlig die Orientierung verloren. Ohne Machete konnte er sich nur schwer ernähren und war bald am Ende seiner Kräfte. Er versuchte, auf einen Baum zu klettern, um sich zu orientieren, als der Helikopter über seinen Kopf flog. Da er weiss, wo der Heli immer landet, hatte er nun einen Anhaltspunkt und wanderte in die richtige Richtung. Ein paar Stammesleute fanden ihn kurz darauf und brachten ihn, geschwächt, aber lebend zu seiner Familie, die ihn überglücklich in Empfang nahm. Die Wahrscheinlichkeit nach so einer Zeit alleine im Urwald lebend zurückzukehren ist gleich null. Das wissen die Saluan nur zu gut. Es ist ein Wunder und wir freuen uns, dass Gott den Heli auf so ungewöhnliche Art und Weise gebraucht hat, um ein weiteres Menschenleben zu retten!

 


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