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Was geschah vor 30 Jahren im Sudan?

 

Der Sudan erlebte unsere Hilfe! Im Jahre 1988, nach einer verheerenden Überschwemmung im Sudan, als der Nil über die Ufer trat, wurde viel Ackerland, ganze Dörfer, Strassen und die Bahnlinie überschwemmt. Die Nilschiffe wurden aufs Land geschwemmt. Nahezu zwei Millionen Menschen verloren ihr Hab und Gut – Obdach und Nahrung.

 

Unser Pilot Joel aus Kenia flog unseren Helikopter vom Typ Long Ranger HB-XSP von Nairobi nach Khartum für den Einsatz im überschwemmten Gebiet. Damit die Hilfe möglichst effektiv war, organisierte Ernst Tanner eine gemeinsame Aktion mit dem IKRK. Mit einer gecharterten «Herkules»-Maschine wurden viele Tonnen Weizenmehl und das nötige Kerosin von Zürich nach Merowe, einem kleinen Flugplatz am südlichen Ufer des Nils geflogen. Auch das Schweizerische Katastrophenhilfskorps fragte um eine Zusammenarbeit bei der Verteilung an. Insgesamt 100 Tonnen Hilfsgüter, wie Weizenmehl, Wolldecken, Medikamente, usw. wurden per Aussenlast mit einem angehängten Netz alle 15 Min. über den Nil geflogen.

 

Wie durch ein Wunder erhielten wir die Flugerlaubnis vom Militär und den zivilen Behörden in nur einem Tag. Die Hitze von über 50° C, so wie ein Sandsturm erschwerten den Einsatz. Grosse, hungrige und verzweifelte Menschenmengen warteten ungeduldig auf die Hilfe.

 

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Flüchtlingslager aus dem Helikopter
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Viele retteten nur ihr Bett
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