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Einzige Luftbrücke für Pioniermissionare

Eine unserer Aufgaben ist die Unterstützung von Pioniermissionaren in abgelegenen Gebieten, die nur per Helikopter erreichbar sind. Sie sind abhängig vom Helitransport für Lebensmittel, Medikamente, für alles nötige Material zum Leben im Busch, für die Übersetzung der Bibel und die Alphabetisierung sowie für Notfälle.

 

Eine dieser Familien, die in West-Papua in einem abgelegenen Stamm lebt, muss öfters für die Erneuerung der Visa ihren Stamm verlassen. Vor kurzem flog ich sie zu einem kleinen, nahegelegenen Flugplatz. Von dort wurden sie mit einem kleinen Flächenflieger weiter an die Küste geflogen.

 

Nun stand der Rückflug an. Den Hinflug nutze ich für einen Patiententransport in ein anderes Dorf und für ein paar lokale Pastoren in ihre Dörfer, wo ich gleich noch einen Patienten auflud. Bei meiner Ankunft beim nahegelegenen Flugplatz kam auch schon das MAF-Flugzeug mit der genannten Familie an. Das Gepäck musste für den Weiterflug gewogen und aufgeteilt werden. Mit zwei Flügen konnten alle Personen, ihr grosser Deutscher Schäferhund und das Gepäck schnell und effizient zu ihrem abgelegenen Zuhause geflogen werden. Dann tankte ich den Heli auf, flog einen weiteren Pastoren in ein nahegelegenes Dorf und anschliessend zurück zu unserer Basis. Dank des guten Wetters konnte ich all die vielen Aufgaben mit möglichst kurzen Flügen erledigen und glücklich wieder zu meiner Familie zurückkehren.

 

Matthias W., Pilot

(Text angepasst)

Madagaskar, Fluss, ebene, helimission
helimission, malagasi, madgaskar

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