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Krokodil als Bezahlung

Wer finanziert eigentlich die Helimission? Sie wird durch freiwillige Spenden von vielen Unterstützern finanziert – seien es einmalige Spender oder seit Jahren regelmässige Unterstützer, die die Helimission tragen. Sie erhält keine staatliche finanzielle Unterstützung.

 

Ohne die treue Schar Menschen, die schon von Anfang an hinter Ernst und Hedi standen, hätte diese Organisation mit zur Zeit neun bezahlten Helikoptern nicht aufgebaut werden können. Damit die Spenden möglichst effizient eingesetzt werden können, werden alle Piloten und Mechaniker von ihrem privaten Spenderkreis unterstützt.

 

Damit auch den Ärmsten geholfen werden kann, bezahlen die meisten Helikopter-Benützer nur den Treibstoffpreis. Katastropheneinsätze und Krankentransporte sind in der Regel kostenlos. Die eigentlichen Kosten, die den Kerosinpreis weit übersteigen, trägt die Stiftung.

 

Oft können die Menschen in unseren Einsatzländern auch nicht den Kerosinpreis bezahlen und wir erhalten Naturalien. Ernst Tanner berichtete in den 70er Jahren, dass er in Kamerun Hühner, Früchte, Ziegen, ein Kreuz aus Blumen, ja sogar zwei lebendige Krokodile als Gaben bekam.

 

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