Hilfseinsätze

Hilfseinsätze

Bei Ereignissen, wie Naturkatastrophen, Hungersnöten, Flüchtlingselend, usw. leistet die Helimission
in Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen rasche Hilfe an die Bevölkerung der betroffenen Gebiete.

In den vergangenen Jahren leistete die Helimission in folgenden Ländern Hilfseinsätze:

2018
Sulawesi, Indonesien
Erdbeben / Tsunami
Das verheerende Erdbeben und der darauffolgende Tsunami am 28.09.2018 löste eine humanitäre Katastrophe aus. Wie durch ein Wunder blieben alle Helimissions-Mitarbeiter mitten im betroffenen Gebiet in der Stadt Palu unverletzt. Auch Hangar, Helikopter und Häuser unserer Mitarbeiter stehen noch, auch wenn unzählige Risse an das Beben erinnern.

Die Helimission leistete zusammen mit zwei anderen Hilfsorganisationen Soforthilfe:

53 Tonnen Materialtransporte
85 Flüge mit Ärzteteams
157 Helikopter-Flugstunden
401 Landungen
700 Personentransporte

2018 Madagaskar
Zyklon "Ava"

Nach dem Sturm "Ava" in Madagaskar, der mehrere Brücken, Strassen und Dämme zerstörte und mehrere Personen von der Aussenwelt abgeschnitten hatte, beurteilten wir in Zusammenarbeit mit MAF die Lage. Weitere Schritte wurden vor Ort eingeleitet.

2017 Madagaskar
Zyklon "Enawo"

Nachdem der Zyklon Enawo im Nordwesten von Madagaskar Verwüstung anrichtete, über 78 Personen in den Tod riss, über 150 Personen verletzt und mehrere tausend Häuser zerstört hatte, prüfte die Helimission die Notwendigkeit eines Helikopters. Sofort wurde klar, dass unsere Unterstützung dringend nötig war. Mit dem Helikopter wurden Nahrungsmittel, Wasser, Medizin und Spezialisten von anderen Hilfswerken in die abgeschnittenen Gebiete geflogen.

2016 Philippinen
Taifun "Haima"

Nachdem einer der stärksten Taifuns auf die Philippinen traf, prüfte die Helimission sofort, welche Massnahmen ergriffen werden sollten. Der Sturm, der ähnliche Windgeschwindigkeiten aufbrachte wie der verheerende Taifun Yolanda, riss mehrere Menschen in den Tod und zerstörte tausende Häuser, Brücken und Reisfelder.
Dank unseren Kontakten vor Ort wurde schnell klar, dass mit finanzieller Hilfe am schnellsten und effektivsten Hilfe zu den Bedürftigen gebracht werden konnte.

2016 Haiti
Wirbelsturm "Matthew" in Haiti

Helimission unterstützte die Opfer des Wirbelsturmes „Matthew“ durch den Dienst von Miriam Frederick. Miriam leitet seit 30 Jahren ein Waisenhaus in Port au Prince und betreut verschiedene Gemeinden und soziale Projekte im abgelegenen Südwesten der Insel. Dr. Stephen Schroering begleitete Miriam während einer 10-tägigen Reise in dieses unwegsame Gebiet.

2015 Nepal
Erdbeben in Nepal

Nach den verheerenden Erdbeben beteiligte sich Helimission finanziell und mit Fachpersonal an der Organisation von Hilfsflügen. Wir sind dankbar für die gelungene Zusammenarbeit mit MAF.

2013-14 Philippinen
Taifun "Yolanda (Haiyan)"

Zusammenarbeit mit NTMA, Verteilung von 93 Tonnen Hilfsgüter, 405 Personentransporten. Verteilung von 4000 Kilogramm Seegrassetzlingen für Selbstversorgung von Insulanern.

2012 Brasilien
Jahrhundertflut

Riesige Gebiete im oberen Amazonasbereich in Peru und Brasilien wurden überflutet. Wir halfen mit verteilen von Lebensmittelpaketen.

2012 Philippinen
Taifun "Sendong"

Ende 2011 überraschte eine Springflut die Bewohner von Cagayan de Oro, Iligan und Ozamis City, Philippinen. Viele wurden von den Fluten im Schlaf überrascht. Helimission hilft finanziell.

2011 Äthiopien
Hungersnot am Horn von Afrika
Kenia, Somalia und der Süden Äthiopiens waren wegen einer grossen Dürre von einer schlimmen Hungersnot betroffen. Mit unserem Helikopter in Hawassa (Äthiopien) halfen wir, indem wir Teams und Lebensmittel in betroffene Gebiete flogen.

2010 Pakistan
Flutkatastrophe

Regenfälle führten in Pakistan zu Überschwemmungen in katastrophalem Ausmass.
Wir halfen Hilfswerken und Gemeinden vor Ort finanziell, damit dringend notwendiges Trinkwasser, Lebensmittel, Medikamente, Bau- und Verbrauchsmaterial lokal gekauft werden konnten.

2010 Haiti
Erdbeben

Wir brachten zwei eingemietete Helikopter von Amerika nach Haiti, um bei der Verteilung der Hilfsgüter sowie Krankentransporten und Transporten von Medizin und medizinischem Personal mitzuhelfen.

2008 Brasilien
Überschwemmungen

Starke Regengüsse führten im Dezember 2008 in Santa Catharina (Brasilien) zu starken Zerstörungen. Wir unterstützten die Helfer vor Ort.

2005 Nias
Erdbeben

Nach dem See- und Erdbeben in Nias, Indonesien, waren Helikopter vor Ort. 

2004/05 Sumatra
Seebeben in Asien

Wir leisteten nach dem Tsunami Katastrophenhilfe auf der Insel Sumatra, Indonesien.

2004 Madagaskar
Wirbelstürme

Nach den Wirbelstürmen Elita und Gafilo Februar/März 04 flogen unsere Piloten Erkundungsflüge für verschiedene Organisationen, um das Ausmass des Schadens abzuschätzen und die Hilfseinsätze zu planen. Medizinische Teams wurden eingeflogen und ca. 15 Tonnen Reis sowie Saatmais, Plastikdecken und andere dringend benötigte Sachen wurden verteilt.

2002 Kongo
Vulkanausbruch Goma
Mehr als 300'000 Menschen waren vom Vulkanausbruch bei Goma (Kongo) betroffen und 100'000 davon verloren ihre Behausung. Der Lavastrom hatte die Stadt in zwei Teile geteilt (Ost und West). Humanitäre Hilfe konnte nur zu Fuss über den noch heissen Lavastrom geleistet werden.

Drei Tage nach der Katastrophe im Januar landeten unsere beiden Piloten der Helimission Kenia mit dem dort stationierten Helikopter in Goma.  Der Leiter der Helimission, Ernst Tanner, organisierte die Einsätze vor Ort mit Médecins sans Frontières (Aerzte ohne Grenzen),
Asrames (Regionale Organisation für medizinische Versorgung), Seismologen der UNO und Filmteams.

Dank der Flüge mit Seismologen konnten die Befürchtungen eines zweiten Ausbruchs entkräftet werden. Médecins sans Frontières konnte sich dank des Helikopters einen Überblick über die Lage der vielen Flüchtlinge verschaffen und mit Asrameswurden dringend benötigte Medikamente zu den verschiedenen Zentren geflogen. Der Helikopter der Helimission war als einziger im Krisengebiet stationiert.

2001 Mosambik
Überschwemmung
Starke Regenfälle in Mosambik und im Einzugsgebiet des Sambesi Flusses führten zu Überschwemmungen im Februar 2001. Das Sambesi Flussdelta war auf einer Fläche von rund

1 Million Hektaren Land überschwemmt. Dies entspricht rund viermal der Fläche von den Niederlanden.

Es gab mindestens 75 Todesopfer und mehr als 120'000 Menschen mussten ihr Heim verlassen.
Fast eben so viele waren bedroht. Die Helimission half im März in Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen, wie World Food ProgrammeNazarenerKirche/Hilfsorganisation, Deutsches Technisches Hilfswerk, Rotes Kreuz, USAID, Dorcas Aid, lokale Regierung usw.

Unser Helikopter wurde vor allem für Erkundungsflüge, medizinische Einsätze, für Flüge mit medizinischen Teams sowie für die Feinverteilung von Notpaketen mit Reis, Mais, Oel, Saatgut und Kochtöpfen eingesetzt.

2000 Madagaskar
3 Wirbelstürme in kurzer Zeit: "Eline", "Gloria" und "Hudah"
Am 17. Februar 2000 erreichte der erste Wirbelsturm "Eline" Madagaskar und verursachte erhebliche Schäden entlang der Ostküste südlich von Tamatave. Mehrere Städte wurden bis zu 40% zerstört. Kurze Zeit später verursachte der Wirbelsturm "Gloria" mit starken Regenfällen und Winden im Norden der Insel grosse Schäden.

Am 2. April wütete der Wirbelsturm "Hudah", der stärkste der drei. Dieser fegte mit Windgeschwindigkeiten bis zu 315 km/h über den Nordosten der Insel. Die Küstenstadt Antalaha wurde fast vollständig zerstört. Über 500'000 Menschen waren betroffen, mindestens 85 Menschen kamen ums Leben.

Bei diesen Einsätzen wurden in über 200 Flugstunden, mehr als 70 Dörfer angeflogen. Medizinisches Equipment und Abklärungsteams wurden ins Katastrophengebiet geflogen. Über 140 Tonnen Nahrungsmittel wurden verteilt. Medikamente, Decken, Seifen und Bauplastik in Notstandsgebiete geflogen.

2000 Mosambik
Überschwemmung
Lebensmittel, Trinkwasser, Medikamente, Haushaltungsstartpakete wurden verteilt. Verschiedene Ärzteteams der deutschen Hilfsorganisation humedica wurden täglich in die überschwemmten Gebiete geflogen.

1999 Albanien
Flüchtlingselend
SOS-Container-Häuser der Helimission dienten als medizinisches Zentrum in einem grossen Lager. Hilfeleistung durch finanzielle Unterstützung an andere Hilfswerke und hilfeleistende Kirchen.