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Wenn Einheimische (um Bewahrung) beten

Manchmal gibt es Flüge, die wir nicht wirklich gerne ausführen. Eines Morgens, als ich meinen Flugtag beginnen wollte, kam der Chefpilot einer Partnerorganisation zu mir. Er informierte mich, dass eines ihrer Flächenflugzeuge von einer Landepiste in einem abgelegenen Dorf abkam und beschädigt im Graben liegen blieb.

 

Eine Stunde später flog ich mit dem Chefpiloten und dem Basismanager der Partnerorganisation zum Unfallort in den Bergen. Das Heck des Flugzeuges ragte über die Landepiste hinaus und verhinderte das Landen eines anderen Flugzeuges. Deshalb war unser Helikopter gefragt. Ich war glücklich, den Piloten und die Passagiere alle wohlauf vorzufinden. Nicht einmal eine Schramme zeugte von ihrem Unfall. Wir danken Gott! Ich war auch besonders froh, dass dem Piloten nichts passierte, da er ein Freund von mir ist.

 

Als wir das beschädigte Flugzeug näher inspizierten, erkannten wir, dass Kerosin aus dem beschädigten Flügel ausströmte, aber kein Feuer fing. Was für eine Bewahrung! Wir kontrollierten viele Teile und massen sie aus. Bevor wir nach Wamena zurückflogen, wollten die lokalen Leute für den Piloten und die ganze Fliegerei auf Papua um Schutz beten! Was für eine Ermutigung!

 

Es folgten Flüge für das indonesische Luftamt und ein Inspektionsteam, um zu besprechen, wie das Flugzeug am besten von der Landebahn geschafft werden konnte. Darauf brachten wir das Mechanikerteam und die benötigten Werkzeuge zum Unfallort.

 

Dieser Unfall hätte viel schlimmer ausgehen können. Dies war für mich als Pilot und bestimmt auch für andere Piloten eine Erinnerung daran, dass Papua ein schwieriges Fluggebiet ist. Das Fliegen hier kann sogar bei gutem Wetter gefährlich sein. Der Pilot gab am folgenden Sonntag Zeugnis von dem Geschehen und den Gefühlen, die er dabei durchmachte. Wir fliegen hier mit Gottes Gnade und dürfen dies nie vergessen! Danke auch für Ihre Gebete!

 

Matt, Pilot und Mechaniker

 

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