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Blut melken - Äthiopien

Die Mursi in Äthiopien sind Halbnomaden und leben zum Teil vom Blut und von der Milch der Kühe. Mit einem gezielten Pfeilschuss verletzt der Mursi die Blutader am Hals der Kuh, damit das Blut herausfliesst und sogleich getrunken werden kann.

 

Danach schmiert er die Wunde mit Kuhmist zu und lässt sie ausheilen. Später wird diese Kuh wieder «gemolken». Die so geschwächten Tiere sind anfällig für Seuchen und für die verbreitete Schlafkrankheit. Sterben die Kühe, dann droht den Menschen eine Hungersnot.

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