Auf jeden Fall wertvoll

Katja, die Frau eines Helimissions-Mitarbeiters aus Madagaskar berichtet:

Meine Tochter und ich besuchten kürzlich ein kleines, 6jähriges Mädchen. Da sie weder eine Geburtsurkunde noch andere Ausweispapiere besitzt, existiert sie in Madagaskar offiziell nicht.

Kristina leidet unter einer körperlichen Behinderung (ihr Schädel ist im Verhältnis zum Gehirn zu klein) und schielt. Vor 4 Jahren verlor sie ihre Mutter. Ihr Vater kümmerte sich danach allein um seine drei Kinder. Doch im November 2018 verstarb auch er. Die beiden Geschwister von Kristina wurden in der Verwandtschaft aufgenommen, sie jedoch nicht wegen ihrer körperlichen Behinderung. Kurz vor dem Tod ihres Vaters, erklärte sich eine alte, arme Nachbarsdame bereit, Kristina bei sich aufzunehmen, obwohl sie oft nicht einmal genügend Nahrung für sich selbst hat.

Ihre Geschichte hat uns tief getroffen und so war es für uns eine Freude, sie zu beschenken. Unsere Tochter Alisha schenkte Kristina ein paar kleine Basteleien und ihre zu klein gewordenen Kleider. Die Kleine war überglücklich und wich nicht mehr von unserer Seite. Wie sehr hat dies unsere Herzen berührt. Darum finanzieren wir ihr nun eine Schule mit täglichem Mittagessen und Medikamente zur Behandlung ihrer Krankheit. 

Das Spektakel auf der Müllhalde

Kurz vor Weihnachten haben unsere Kinder gemeinsam mit der Lehrerin eine kleine Aufführung für die Kinder auf der Müllhalde einstudiert. Über Wochen haben sie sich vorbereitet, um diesen armen Kindern eine Weihnachtsfreude zu bereiten.