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Medizinische Hilfe schafft Vertrauen

Wenn möglich fliegen wir monatlich Entwicklungshelfer Denis auf das Bemarah Plateau im Westen. Ganze Dörfer, die wir jeweils besuchen, sind von ehemaligen Viehdieben, sogenannten «dahalos», bewohnt. Meistens begleitet uns Dr. Justin. In Bevero operierte er im vergangenen Jahr ein Mädchen mit 6 Fingern. Wir freuten uns, dieses Mädchen nun wieder zu sehen – mit ganz normalen Händen.

 

In Befosa wurden wir gebeten, einen Besuch bei einem befreundeten Dorf abzustatten. Dort habe sich ein Mann beim Holz hacken in den Fuss gehackt und er hätte eine offene Wunde am Fuss. Denis beriet sich mit Dr. Justin. Es wurde beschlossen, auf dem Rückflug am nächsten Tag, bei dem besagten Dorf einen Zwischenhalt einzulegen, damit Dr. Justin den Mann behandeln konnte. Der Dorfchef von Befosa willigte ein, mit uns zu fliegen und uns den Weg zu zeigen. Als wir beim Dorf Antanimbaribe eintrafen, machte sich Dr. Justin an die Arbeit, die Wunde zu pflegen und zu reinigen. Leider war die Wunde schon voller Eiter und die Fliegen kreisten ununterbrochen um die Wunde. Da die meisten Bewohner barfuss und im Staub unterwegs sind, ist eine Wunde am Fuss sehr schnell verunreinigt. Oft folgt eine Entzündung, die schlimme Folgen haben kann. Der Mann und das ganze Dorf waren über unseren Besuch sehr erfreut.

 

Nun, zwei Monate später, besuchten wir Antanimbaribe ein zweites Mal. Nach einer Kurzbotschaft von Denis boten wir den Leuten an, dass alle mit Beschwerden sich von Dr. Justin untersuchen lassen können, was rege genutzt wurde. Zum Schluss wurden wir gebeten, wiederzukommen, was wir gern tun werden.

 

Nick

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