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Zyklon Giovanna

Februar 2012

Regelmässig in der Zeit von Dezember bis April wird Madagaskar von grossen Wirbelstürmen heimgesucht. Dieses Jahr formte sich der Zyklon Giovanna im Indischen Ozean und nahm am 14. Februar 2012 von Osten her Kurs auf die Insel. Es wurde ein sehr starker Sturm. Mit seinen Wind Geschwindigkeiten zwischen 166km/h bis 212km/h wurde er als „Cylone Tropical Intense“ eingestuft.

Satellitenbild Satellitenbild

Es wurde befürchtet, dass er in der Region der wichtigen Hafenstadt Tamatave auf die Küste auftreffen könnte. Er drehte aber vor der Küste noch etwas ab und traf schlussendlich 100km südlich aufs Festland. Gespannt warteten wir ab, bis der Sturm vorbei gezogen war, um am 15. Februar unseren Erkundungsflug zu starten.

 

Wir fliegen solche Rekognoszierungsflüge meistens für das Hilfswerk CARE, welches immer noch Vertreter von anderen Hilfswerken einlädt, um mit zu fliegen. So waren in diesem Einsatz die Hilfswerke CARE, PNGRC, US-AID und ECCO vertreten.

zerstörter Baum im Dorf Androvoranto zerstörter Baum im Dorf Androvoranto

Obwohl Verwüstungen in der Bahn des Zyklons sehr stark waren, brachte er nur relativ wenig Regenwasser mit sich, so dass größere Überschwemmungen ausblieben (wahrscheinlich, weil sich der Sturm sehr schnell vorwärts bewegte). Bis weit ins Landesinnere registrierten wir beschädigte Häuser und abgeknickte Bäume. Wir fanden jedoch alle Hauptstraßen und die Bahnlinie intakt. Sie waren nur an verschiedenen Stellen durch umgestürzte Bäume blockiert. Alle Fähren waren noch intakt und hatten zum Teil ihren Dienst bereits wieder aufgenommen.

 

Verschiedene Dörfer im Bereich der Küstenregion wurden ausgesucht, um internationale Soforthilfe zu bekommen. Für die allgemein befürchtete Groß-Hilfsaktion konnte jedoch Entwarnung gegeben werden.

 

Beim gemeinsamen Abendessen im Hotel wurden von unseren Passagieren Telefonate mit Washington und Brüssel geführt, wo Hilfsgelder als Soforthilfe für die betroffenen Dörfer zugesprochen wurden.

ausladen der Zeltplachen von US-AID ausladen der Zeltplachen von US-AID

Am nächsten Tag flog ich 5 Tonnen Zeltplachen von US-AID und Hilfs Teams von CARE in mehreren Rotationen in die zwei am meisten betroffenen Dörfer, die immer noch von der Umwelt abgeschnitten waren. Die weiteren Verteil Aktionen machen die Hilfswerke nun auf dem Land- oder Schiffsweg.

 

Euer Pilot, Beat Burkhardt

Jubiläumsfest vom 25. und 26. Juni 2011

Am 25. und 26. Juni 2011 feierte die Helimission ihr 40-jähriges Bestehen mit einem riesigen Jubiläumsfest!
Wir freuten uns über alle Freunde, die dieses Ereignis besuchten.

Ein spezieller Dank gehört den zahlreichen Helfern, ohne die dieser Anlass nie möglich gewesen wäre. Herzlichen Dank!

 

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Kaffee, Gipfeli und Zopf auf dem Dorfplatz Kaffee, Gipfeli und Zopf auf dem Dorfplatz

Konferenz 2011

Da anlässlich unseres 40-jährigen Jubiläums alle Mitarbeiter von den Stationen hergeflogen sind, trafen wir uns nach dem Fest für eine Konferenz.

Die Zeit zusammen hat sehr gut getan.

Helimissions-Mitarbeiter an der Konferenz 2011 Helimissions-Mitarbeiter an der Konferenz 2011