Helikopter sind in der westlichen Welt zur Selbstverständlichkeit geworden. Sie sind die Lasttiere für alle möglichen Transporte und dienen für Rettungs- und Suchflüge bei Unfällen. Als die Helimission 1972 Helikopter in den unwegsamen Gebieten Afrikas einzusetzen begann, war dies aus jeder Sicht ein grosses Wagnis und brauchte viel Überzeugungsarbeit. Aber es gab Leute, die an diese Vision glaubten und sie unterstützten. Auch heute noch wird das Hilfswerk von einer treuen Gönnerschaft getragen und finanziert.
Alle Krankentransporte und Katastropheneinsätze werden auf Kosten der Helimission geflogen. Für andere Hilfeleistungen wird oft nur der Treibstoffpreis in Rechnung gestellt.
4 km = 1 Min. mit dem Helikopter
4 km = 1 Stunde zu Fuss in unwegsamem Gelände
In einer Stunde transportiert ein Helikopter 120 Menschen über die gleiche Distanz von 4 km.
Wie jedes Fahrzeug, so brauchen auch die Helikopter regelmässige Wartungsarbeiten, Teile müssen repariert oder ausgewechselt werden. Da die Piloten auch Helikoptermechaniker sind, können sie diese Arbeiten meist selber ausführen.
Die Hilfe an Menschen muss meistens in unzugänglichen Gebieten geleistet werden. Dies fordert von den Piloten viel Geschick und Können.
Ein Helikopter ist im allgemeinen ein sehr zuverlässiges und sicheres Fluggerät. Auch bei der bestmöglichen Wartung kann es aber zu technischen Pannen während des Fluges kommen. Bei
einem Triebwerkausfall kann der Pilot mit einem Gleitflug (Autorotation) auf relativ kleiner Fläche notlanden, ohne dass der Helikopter beschädigt wird. Autorotationen gehören zur
Ausbildung jedes Heli-Piloten und werden auch regelmässig geübt.