Bei überraschend auftretenden Ereignissen, wie Naturkatastrophen, Hungersnöten, Flüchtlingselend usw. leistet die Helimission in Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen rasche SOS-Hilfe an die Bevölkerung der betroffenen Gebiete.
In den vergangenen Jahren leistete die Helimission in folgenden Ländern SOS-Einsätze:
| Philippinen | 2012 |
Taifun Sendong Ende 2011 überraschte eine Springflut die Bewohner von Cagayan de Oro, Iligan und Ozamis City, Philippinen. Viele wurden von den Fluten im Schlaf überrascht. Helimission hilft finanziell. weiterlesen |
| Äthiopien | 2011 |
Hungersnot am Horn von Afrika
Kenia, Somalia und der Süden Äthiopiens waren wegen einer grossen Dürre von einer schlimmen Hungersnot betroffen. |
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Pakistan |
2010 |
Flutkatastrophe Regenfälle führten in Pakistan zu Überschwemmungen in katastrophalem Ausmass. Wir halfen Hilfswerken und Gemeinden vor Ort finanziell, damit dringend notwendiges Trinkwasser, Lebensmittel, Medikamente, Bau- und Verbrauchsmaterial lokal gekauft werden konnten. |
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Haiti
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2010 |
Erdbeben Wir brachten zwei eingemietete Helikopter von Amerika nach Haiti, um bei der Verteilung der Hilfsgüter sowie Krankentransporten und Transporten von Medizin und medizinischem Personal mitzuhelfen. |
| Brasilien | 2008 |
Überschwemmungen Starke Regengüsse führten im Dezember 2008 in Santa Catharina (Brasilien) zu starken Zerstörungen. Wir unterstützen die Helfer vor Ort. |
| Nias | 2005 |
Erdbeben Nach dem See- und Erdbeben in Nias, Indonesien, waren unsere Helikopter vor Ort. |
| Sumatra | 2004/05 |
Seebeben in Asien Wir leisteten nach dem Tsunami Katastrophenhilfe in Asien auf der Insel Sumatra, Indonesien. |
| Madagaskar | 2004 |
Wirbelstürme Nach den Wirbelstürmen Elita und Gafilo Februar/März 04 flogen unsere Piloten Erkundungsflüge für verschiedene Organisationen, um das Ausmass des Schadens abzuschätzenu und die Hilfseinsätze zu planen. Medizinische Teams wurden eingeflogen und ca. 15 Tonnen Reis sowie Saatmais, Plastikdecken und andere dringend benötigte Sachen wurden verteilt. |
| Kongo | 2002 |
Vulkanausbruch Goma Mehr als 300'000 Menschen waren vom Vulkanausbruch bei Goma (Kongo) betroffen und 100'000 davon verloren ihre Behausung. Der Lavastrom hatte die Stadt in zwei Teile geteilt (Ost und West). Humanitäre Hilfe konnte nur zu Fuss über den noch heissen Lavastrom geleistet werden. Drei Tage nach der Katastrophe im Januar landeten unsere beiden Piloten der Helimission Kenia mit dem dort stationierten Helikopter in Goma. Der Leiter der Helimission, Ernst Tanner, organisierte die Einsätze vor Ort mit "Médecins sans Frontières" (Aerzte ohne Grenzen), "Asrames" (Regionale Organisation für medizinische Versorgung), Seismologen der UNO und Filmteams. Dank der Flüge mit Seismologen konnten die Befürchtungen eines zweiten Ausbruchs entkräftet werden. "Médecins sans Frontières" konnte sich dank des Helikopters einen Überblick über die Lage der vielen Flüchtlinge verschaffen und mit "Asrames" wurden dringend benötigte Medikamente zu den verschiedenen Zentren geflogen. Der Helikopter der Helimission war als einziger im Krisengebiet stationiert. |
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Mosambik
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2001 |
Überschwemmung Starke Regenfälle in Mosambik und im Einzugsgebiet des Sambesi Flusses führten zu Überschwemmungen im Februar 2001. Das Sambesi Flussdelta war auf einer Fläche von rund 1 Million Hektaren Land überschwemmt. Dies entspricht rund viermal der Fläche von den Niederlanden. Es gab mindestens 75 Todesopfer und mehr als 120'000 Menschen mussten ihr Heim verlassen. Fast eben so viele waren bedroht. Die Helimission half im März in Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen, wie World Food Programme, Nazarener Kirche/Hilfsorganisation, Deutsches Technisches Hilfswerk, Rotes Kreuz, USAID, Dorcas Aid, lokale Regierung usw. Unser Helikopter wurde vor allem für Erkundungsflüge, medizinische Einsätze, für Flüge mit medizinischen Teams sowie für die Feinvertei- lung von Notpaketen mit Reis, Mais, Oel, Saatgut und Kochtöpfen eingesetzt. |
| Madagaskar | 2000 |
3 Wirbelstürme in kurzer Zeit:
"Eline", "Gloria" und "Hudah" vollständig zerstört. Über 500'000 Menschen waren betroffen, mindestens 85 Menschen kamen ums Leben. Bei diesen Einsätzen wurden in über 200 Flugstunden, mehr als 70 Dörfer angeflogen. Medizinische Equipen und Abklärungsteams wurden ins Katastrophengebiet geflogen. Über 140 Tonnen Nahrungsmittel wurden verteilt. Medikamente, Decken, Seifen und Bauplastik in Notstandsgebiete geflogen. |
| Mosambik | 2000 |
Überschwemmung Lebensmittel, Trinkwasser, Medikamente, Haushaltungsstartpakete wurden verteilt. Verschiedene Ärzteteams der deutschen Hilfsorganisation humedica wurden täglich in die überschwemmten Gebiete geflogen. |
| Albanien | 1999 |
Flüchtlingselend |
| Honduras | 1998 |
Wirbelsturm "Mitch" |
| Papua | 1998 |
Dürre ten in Zusammenarbeit mit der australischen Regierung, Médecins sans Frontières und Mission Aviation Fellowship. |
| Madagaskar | 1997 |
Wirbelsturm "Gretelle" |
| Ruanda | 1994 |
Bürgerkrieg |
| Madagaskar | 1994 |
Wirbelsturm "Geralda" |
| Albanien | 1992-1994 |
Nach politischem Umbruch der Hilfsgüter mit Helikopter und 4x4 LKW's in die schwer zugänglichen Bergdörfer. |
| Kurdistan/Türkei | 1991 |
Bürgerkrieg Versorgung der Flüchtlingslager mit 60'000 Litern Trinkwasser. Der Einsatz verhinderte einen Seuchenausbruch und rettete Tausende vor dem Verdursten. |
| Kamerun | 1986 |
Giftgasexplosion in Nyos Einflug des Schweizerischen Katastrophenhilfskorps, Transport von seismologischen Warnanlagen. |
| Sudan | 1986 |
Überschwemmung des Nils Für UNHCR Flüge von 100 Tonnen Hilfsgütern, wie Wolldecken und Medikamenten über den Nil in die eingeschlossenen Dörfer. |
| Sudan | 1985 |
Dürrekatastrophe Unter UNHCR Verteilung von Tonnen von Nahrungsmitteln und Medikamenten. Einflug von medizinischem Fachpersonal in 8 Lager zur Bekämpfung der Cholera-Epidemie. |
| Italien | 1980 |
Erdbeben |
| Äthiopien |
1985 1975 1974 |
Dürrekatastrophen pro Tag an ca. 20'000 Hungernde. |